Effektives Training mit den Eisen: So wirst du konstanter auf dem Platz

Effektives Training mit den Eisen: So wirst du konstanter auf dem Platz

Die meisten Golfer trainieren ihre Eisen falsch. Entweder schlagen sie gedankenlos immer wieder denselben Ball, oder sie konzentrieren sich nur auf ihre kurzen Eisen in der Hoffnung, dass genau dort die Magie passiert.

Erkennst du dich selbst wieder?

Die Wahrheit ist: Deine Eisen sind deine Scoring-Schläger. Hier entscheidet sich, ob du in der Lage bist, Grüns zu treffen und deine Scores niedrig zu halten. Wie du dein Eisentraining aufbaust, kann also den Unterschied machen – zwischen einer soliden Runde und Frust auf dem Platz.

1. Die richtigen Schläger trainieren

Viele Golfer greifen automatisch zum Pitching Wedge oder 9er Eisen, wenn sie auf die Driving Range gehen. Aber gerade mittlere und lange Eisen wie 6er, 5er oder auch Hybride zeigen dir schonungslos, wo deine Schwächen liegen: im Bodenkontakt, im Treffmoment und in der Schlagflächenkontrolle.

  • Anfänger und Hobbygolfer trainieren am besten mit einem 7er oder 6er Eisen
  • Fortgeschrittene sollten sich mit langen Eisen (z.B. Eisen 4) oder Hybriden fordern

2. Feedback nutzen – jeder Schlag zählt

Jeder Ball, den du schlägst, gibt dir Feedback. Frage dich nach jedem Schlag:

  • War der Bodenkontakt sauber?
  • Wo habe ich den Ball auf der Schlagfläche getroffen?
  • Ist der Ball auf meiner gedachten Linie gestartet?

Hilfreiche Tools für die Impact-Kontrolle sind z. B. Fußspray für die Schlagfläche, Aufkleber (Impact Tape) oder ein Divot Board, um deine Spuren im Boden zu analysieren. Auch Ausrichtung und Ballposition solltest du regelmäßig überprüfen – beides hat direkten Einfluss auf deine Ballflugkurve.

3. Mehr Abwechslung ins Training bringen

Vermeide „Zombie-Sessions“ auf der Range, bei denen du 50 Bälle hintereinander stumpf mit demselben Eisen schlägst. Wechsle stattdessen nach jedem Schlag dein Ziel.

Simuliere Spielsituationen: „150 Meter zur Fahne und zusätzlich über den Bunker carryen.“ Spiele bewusst mit der Flugbahn (Draw vs. Fade) und mit unterschiedlichen Schlagformen (hoch, mittel, flach, Punch, etc.). Damit trainierst du Anpassungsfähigkeit und baust Selbstvertrauen für die Runde auf.

4. Die richtige Herausforderung finden

Dein Training sollte dich fordern, aber nicht frustrieren.

  • Wenn du mit Konstanz kämpfst: bleibe bei mittleren Eisen und fokussiere dich auf sauberen Kontakt
  • Wenn du fortgeschritten bist: fordere dich mit langen Eisen oder sogar einem 3er Eisen heraus. Diese Schläger verzeihen wenig – perfekt, um Technik und Ballkontakt zu verfeinern

5. Immer mit einem Spiel abschließen

Zum Schluss deiner Trainingseinheit: simuliere Drucksituationen. Suche dir ein Ziel auf der Range (Fahne, Markierung, etc.) und schaue, wie viele Bälle du innerhalb von 10 Metern platzieren kannst. Spiele mit voller Pre-Shot-Routine, so wie du es auch auf dem Platz machst.

So überträgst du dein Range-Training direkt ins echte Spiel.

Fazit

Eisentraining bedeutet nicht nur, Grüns zu treffen. Es geht darum, Fähigkeiten zu entwickeln, die auf alle Schläger in deinem Bag übergehen – von Wedges bis Driver. Wenn du Ballkontakt, Schlagflächenkontrolle und Bodentreffer mit den Eisen verbesserst, wirst du automatisch auch bei allen anderen Schlägern besser.

Also: Schluss mit endlosen Wiederholungen. Nutze dein Training smarter – und profitiere dort, wo es zählt: auf dem Platz.

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